st. pauli gesundheitszentrum

In eine enge bestehende Situation des ehemaligen Hafenkrankenhauses in Hamburg St. Pauli wird eine Hallenkonstruktion mit einer Gesamtlänge von 60m implantiert. Sie dient dem neu gegründetem Gesundheitszentrum St. Pauli als Patientenleithalle, als neuer Eingangsbereich und als neuer Mittelpunkt des Gesundheitszentrums zu Ausstellungs- und Versammlungszwecken.[read more=”weiterlesen” less=”…”]

Wichtiges architektonisches Element ist die Homogenität des neuen Gebäudeteils auf ganzer Länge in einer ansonsten disparaten baulichen Umgebung. Da sowohl am nördlichen wie am südlichen Eingang im 1.og eine funktionale Verbindung den angrenzenden Gebäudeteilen notwendig war, wölbt sich das Dach an diesen stellen bogenförmig auf und ermöglicht den Einbau zweier Brücken, die die erforderlichen Verknüpfungen ermöglichen. Gleichzeitig entsteht so an beiden Seiten ein zweigeschossiges Entree in das Gesundheitszentrum.

Signifikantes Merkmal des Halleninnenraumes ist ein Baum [kaukasische Flügelnuss], der seit etwa 30 Jahren in dem jetzt umgebauten Hof steht. Er ist von einem Glastrichter in extremer Schräglage umgeben und befindet sich somit weiterhin im Freien.

Die Halle ist eine Stahlskelettkonstruktion; primäres Konstruktionsmaterial ist Stahl.

Die V-förmigen Stützen betonen den Halleninnenraum und steifen zudem die Konstruktion in Längsrichtung aus.

Der neuen Halle ist im Norden wie im Süden jeweils ein Windfangbereich vorgeschaltet. Dieser ermöglicht den Mitarbeitern, Patienten und Besuchern sowohl von der Seewartenstraße wie vom Innenhof den Zugang in das SGZ.[/read]

Fertigstellung:                  2002

Wettbewerb:                      1.Preis

Auftraggeber:                    Steg Hamburg

Standort: Hamburg

Größe: 1.330 qm BGF

Kosten: 2.200.000 DM (KGR 300-400)

Leistungen: LPH1-LPH5

Tragwerksplanung: Prof. Dr. Rogawski + Ingenieurbüro Wiemer